Die klinische Krebsforschung formiert sich neu
Die Strukturen der klinischen Krebsforschung in der Schweiz befinden sich im Umbruch.
Das Schweizerische Institut für angewandte Krebsforschung (SIAK) fusioniert mit der
Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Klinische Krebsforschung (SAKK). Damit
schaffen die Akteure der patienten-orientierten klinischen Krebsforschung die
Voraussetzungen, um für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet zu sein.
Basel, 22. November 2007. Die klinische Krebsforschung ist die letzte Etappe auf dem Weg zu
einer neuen Therapie gegen eine Krebserkrankung: Dabei erforschen Ärzte und andere
Fachpersonen die Wirkung einer bestimmten medizinischen Behandlung an krebskranken
Menschen. Doch die klinische Krebsforschung sieht sich in der Schweiz vor zahlreichen
Herausforderungen: Der internationale Forschungswettbewerb wird immer härter, und ohne
starke Stellung in einem internationalen Netzwerk haben Forschende nur beschränkte
Möglichkeiten, herausragende Forschung betreiben zu können. Zudem wird die ethische
Dimension klinischer Forschungsprojekte immer umfassender, und neue gesetzliche
Grundlagen verändern die Rahmenbedingungen. Darüber hinaus steigen die Anforderungen an
die Umsetzung der Forschungsresultate: Diese sollen so schnell wie möglich in der Praxis zum
Nutzen der Patientinnen und Patienten eingesetzt werden